Die Pflicht fängt nicht bei zehn Leuten an.
Die Zahl, die alle im Kopf haben, ist zehn Mitarbeiter. Seit 2019 sind es zwanzig, und die Kopfzahl ist ohnehin nur einer von drei Gründen. Wir übernehmen die Rolle als externer Datenschutzbeauftragter, und weil wir ein IT-Systemhaus sind, sehen wir dabei auch die Systeme, in denen eure Daten liegen.
Was passiert, wenn für den Datenschutz keiner zuständig ist.
Datenschutz fällt selten als Bußgeld auf. Er fällt auf, wenn jemand fragt, und niemand die Unterlagen hat.
Er darf es meistens gar nicht.
Art. 38 Abs. 6 DSGVO verbietet Interessenkonflikte. Wer die Systeme betreibt, kann nicht prüfen, ob sie datenschutzkonform betrieben werden. Und wer einmal intern benannt ist, hat Kündigungsschutz, auch wenn die Rolle nicht mehr passt.
Seitdem sind drei Systeme dazugekommen.
Art. 30 DSGVO verlangt ein Verzeichnis, das dem aktuellen Stand entspricht. In der Praxis ist es eine Excel-Datei, die einmal für die Einführung gebaut wurde und seitdem in einem Ordner liegt, den niemand mehr öffnet.
Jedes Werkzeug mit Login ist einer.
Das Newsletter-Werkzeug, die Zeiterfassung, das CRM, der Cloud-Speicher, das Bewerbungsportal. Für jeden davon braucht ihr einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO. Die meisten Firmen kennen ihre eigene Liste nicht.
So lange habt ihr nach einer Datenpanne Zeit.
Art. 33 DSGVO. Die Frist läuft ab Kenntnis, nicht ab Feierabend, und sie läuft auch über das Wochenende. Wer erst dann anfängt zu klären, wer meldet und was gemeldet wird, verliert den halben Zeitraum mit Organisieren.
Ein Monat, und die Uhr läuft schon.
Art. 15 DSGVO gibt jedem das Recht auf eine Kopie aller Daten, die ihr über ihn habt. Das heißt: Personalakte, Mailpostfach, Chatverlauf, Zeiterfassung, Zugangsprotokolle. Meistens kommt die Anfrage kurz nach einer Kündigung, und selten allein.
Ein Fragebogen, vier Wochen Frist.
Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit in NRW prüft auch ohne Beschwerde. Der Rahmen dafür steht in Art. 83 Abs. 4 DSGVO: bis zu zehn Millionen Euro oder zwei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes, je nachdem, was höher ist. Allein die fehlende Benennung fällt darunter.
Eine Kanzlei liest eure Verträge. Wir sehen eure Systeme.
Der größte Teil dessen, was im Datenschutz schiefgeht, ist keine Rechtsfrage. Es ist ein Ordner im Cloud-Speicher, auf den alle Zugriff haben, weil es vor vier Jahren mal schneller ging. Es ist ein Postfach, das nach dem Austritt nicht geschlossen wurde. Es ist ein Backup in einem Land, das im Vertrag nicht steht.
Das sieht man nicht im Vertrag. Das sieht man in der Konsole. Wir sind ein IT-Systemhaus, das den Datenschutz mitmacht, und nicht eine Beratung, die die IT vom Hörensagen kennt. Wenn wir sagen, dass eine Berechtigung falsch gesetzt ist, dann haben wir sie nachgesehen, und wir können sie auch gerade ziehen.
- Wir prüfen die Berechtigungen im System, nicht die Beschreibung im Vertrag
- Wir wissen, wo die Daten physisch liegen, weil wir die Server betreiben
- Für die rein juristischen Fragen arbeiten wir mit Fachanwälten zusammen
So läuft ein Datenschutzmandat bei euch ab.
Fünf Schritte. Die ersten beiden dauern Wochen, der Rest läuft dann mit.
Welche Systeme verarbeiten personenbezogene Daten, wer hat Zugriff, welche Verträge gibt es schon. Am Ende steht eine Liste mit dem, was fehlt, nach Dringlichkeit sortiert.
Wir werden als externer Datenschutzbeauftragter benannt und bei der Aufsichtsbehörde gemeldet. Ab diesem Tag sind die Kontaktdaten öffentlich, und Anfragen laufen bei uns auf, nicht bei euch.
Verarbeitungsverzeichnis, technische und organisatorische Maßnahmen, Auftragsverarbeitungsverträge, Löschkonzept, Betroffenenrechte. Wir schreiben sie, ihr prüft sie, sie gehören euch.
Eine Schulung, die im Kalender steht und nachweisbar ist. Ohne sie sind die besten Unterlagen ein Ordner, der niemandem hilft.
Jährliche Prüfung, Änderungen am System werden eingepflegt, und im Ernstfall führen wir die Meldung innerhalb der 72 Stunden. Ihr habt eine Nummer, die rangeht.
Die Daten liegen nicht im Ordner. Sie liegen hier.
Ein Verarbeitungsverzeichnis entsteht nicht am Schreibtisch. Es entsteht in den Systemen, die ihr benutzt: im Postfach, im Dateiablagesystem, im Verzeichnisdienst, in der Sicherung, auf der Firewall. Wir betreuen diese Systeme im Tagesgeschäft, und das ist der Grund, warum die Bestandsaufnahme bei uns Tage dauert und nicht Monate.
Nebenbei geregelt oder mit externem Datenschutzbeauftragten.
Der IT-Leiter prüft sich selbst
Die Kontrolle liegt außerhalb der Linie
Kündigungsschutz für eine Rolle, die nicht mehr passt
Vertrag, kündbar zum Laufzeitende
Die Unterlagen entstehen, wenn jemand fragt
Die Unterlagen liegen vor der Frage bereit
Im Ernstfall sucht ihr am Samstag eine Nummer
Die Meldung nach Art. 33 führen wir
Fortbildung, Haftung und Vertretung sind euer Problem
Fachkunde, Vertretung und Versicherung liegen bei uns
Datenschutz endet am Rand der Rechtsfrage
Wer die Lücke findet, kann sie auch schließen
Vier Lagen, in denen uns Geschäftsführer anrufen.
Gesundheitsdaten sind besondere Kategorie nach Art. 9 DSGVO. Die Pflicht greift hier fast immer, und zwar unabhängig davon, wie viele Leute in der Praxis arbeiten.
Mandantendaten, Berufsgeheimnis und DSGVO gleichzeitig. Die Frage ist selten, ob geschützt wird, sondern ob der Nachweis darüber vorliegt, wenn ein Mandant ihn verlangt.
Ein großer Kunde schickt einen Fragebogen, und in Zeile sieben steht die Frage nach dem Datenschutzbeauftragten. Ohne Antwort fällt die Firma aus der Lieferantenbewertung.
Von zwölf auf fünfundzwanzig Leute in achtzehn Monaten. Die Schwelle aus § 38 BDSG wird dabei überschritten, ohne dass jemand den Tag bemerkt, an dem es passiert.
Seid ihr der richtige Kunde für ein Datenschutzmandat?
Zwanzig bis dreihundert Leute, ohne eigene Rechtsabteilung
Konzerne mit eigenem Datenschutzteam
Die IT liegt ganz oder teilweise schon bei uns
Ihr sucht ausschließlich ein Gutachten, keine Umsetzung
Gesundheits-, Bewerber- oder Mandantendaten im Haus
Ihr braucht einen Prozessvertreter vor Gericht
Ein Kunde oder Auditor hat nach dem Datenschutzbeauftragten gefragt
Der Preis ist das einzige Kriterium
Eine Stunde, und ihr wisst, ob ihr einen Datenschutzbeauftragten braucht.
Wir gehen die Schwellen durch, sehen uns an, welche Systeme bei euch personenbezogene Daten verarbeiten, und sagen euch, was Pflicht ist und was nicht. Auch dann, wenn die Antwort lautet: ihr braucht uns dafür nicht.
- Kostenlos und unverbindlich
- Keine Präsentation, ein Gespräch
Felix Klauke übernimmt das Mandat.
Felix Klauke führt Klauke Enterprises seit 2018. Das Unternehmen betreut heute über 150 Mittelständler und 3.500 Endgeräte, vom Arbeitsplatz über die Firewall bis in das eigene Rechenzentrum.
Die meisten Datenschutzprobleme, die ich sehe, sind keine Rechtsfragen. Es sind Berechtigungen, die vor Jahren einmal gesetzt und nie wieder angefasst wurden.
Vom Erstgespräch bis zur Meldung bei der Aufsichtsbehörde.
Wir gehen die Schwellen durch und sehen uns an, welche eurer Systeme personenbezogene Daten verarbeiten. Eine Stunde.
Wir setzen uns mit euch zusammen und gehen eure Lage im Einzelnen durch: welche Pflicht greift, was sie für euren Betrieb bedeutet und in welcher Reihenfolge sie sinnvoll abzuarbeiten ist. Danach übernehmen wir die Rolle und melden die Benennung bei der Aufsichtsbehörde.
Wir nehmen Systeme, Zugriffe und bestehende Verträge auf. Am Ende steht eine Liste, in der das Dringendste oben steht.
Verarbeitungsverzeichnis, technische und organisatorische Maßnahmen, Auftragsverarbeitungsverträge, Löschkonzept und die Schulung eurer Leute.
Einmal im Jahr prüfen wir nach, Änderungen an euren Systemen pflegen wir ein, und im Ernstfall führen wir die Meldung innerhalb der 72 Stunden.
Was Geschäftsführer vor der Benennung fragen.
Ab wie vielen Mitarbeitern brauchen wir einen Datenschutzbeauftragten?
Was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter?
Intern oder extern, was ist besser?
Seid ihr Anwälte?
Müssen wir dafür Kunde bei euch sein?
Wie lange läuft der Vertrag?
Was passiert bei einer Datenpanne?
Sechs weitere Lösungen von uns
- ISO 27001 Wenn ein Kunde das Zertifikat verlangt und niemand weiß, wo anfangen.
- Datensicherheit Gesichert wird überall. Zurückgespielt fast nirgends.
- Private Cloud Eigene Server, ohne eigenen Serverraum.
- Microsoft 365 Das Produkt kennt jeder. Die Einstellungen niemand.
- Google Workspace Der Umzug, bei dem keine Mail verlorengeht.
- Prozessautomatisierung Was bei euch noch von Hand abgetippt wird.
Klärt die Pflichtfrage, bevor sie jemand anders stellt.
Ein Erstgespräch, eine Stunde, ohne Kosten. Am Ende wisst ihr, ob die Benennung Pflicht ist, was in eurem Fall fehlt und in welcher Reihenfolge es sinnvoll ist.